Johanna Løhde Nielsen

 

Jazz und Soul

Freitag, 31.08.2018

Humburg-Haus
Barmstedt, Chemnitzstr. 10
 

Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: 16,-- VVK / 18,-- AK

 

Geschichten die von melodischen Linien umrahmt werden, vermitteln eine Stimmung von gedämpftem Licht und einer soulvollen Stimme, die Zuschauer mit auf eine persönliche Reise nimmt.  
Mit einer klassischen Jazzbesetzung, die dazu herausfordert, Erwartungen und Rahmen zu brechen, gibt das Johanna Løhde Quartett ein einzigartiges Beispiel dafür, wie Musikstile neu vereint und kombiniert werden können. Sowohl Alltagsgedanken der dänischen Sängerin und Komponistin Johanna Løhde als auch die großen Fragen im Leben sind die Grundlage für die soulvollen Interpretationen der Band. Mit Respekt für die musikalischen Wurzeln und passender Neugier, um diese herauszufordern, schafft Johanna Løhde es, zwischen neu und alt Brücken zu bauen.

Das Publikum des Humburg Hauses können sich auf eine spannende Mischung aus klassischen Interpretationen von Jazzstandards und Eigenkompositionen freuen. Das Johanna Løhde Quartett besteht aus:

Johanna Løhde (Vocal)
Rasmus Løhde Nielsen (Piano)
Michell Smedegaard Boysen (Kontrabas)
Jonas Andreasen (Drums).
 
Die deutsche Zeitung „Der Nordschleswiger“ hat unter anderem über die Sängerin folgendes geschrieben: „Mit ihrer markanten, durchdringenden und klangvollen Stimme wusste die Deutsch-Nordschleswigerin in ihrer Heimat zu überzeugen.“

 
 
 

Les Hommes du Swing

Gipsy-Swing aus Hamburg

Humburg-Haus
Barmstedt, Chemnitzstr. 10

Freitag, 21.09.2018
Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: 16,-- VVK / 18,-- AK
 

Les Hommes du Swing gründeten sich Ende 2015 in Hamburg und verfolgen seitdem in ihrer Musik den legendären Gipsy-Swing Django Reinhardts.

Die Brüder Roberto, Jeffrey und Marcel sind Teil der großen Musikerfamilie Weiss. Sie spielen seit ihrer Kindheit zusammen und manifestieren in der Gruppe die traditionelle Spielweise des Sinti-Jazz oder „Jazz Manouche“. Kennzeichnend hierfür ist die charakteristische Rhythmik, Spielfreude, hohe Virtuosität, Dynamik und Improvisationslust. Die enge Verbindung der Brüder ist in ihrem hervorragenden Zusammenspiel hörbar.

Der Geiger Jordan Rodin, zugleich Bratschist der Hamburger Symphoniker, fügt mit seinem klassisch ausgebildetem Spiel der Band eine individuelle Note hinzu, wobei der Einfluss der Legende, Stéphane Grappelli, nicht zu überhören ist.

Bassist des Quintetts ist Axel Burkhardt, eine bekannte Größe der Jazzszene in und um Hamburg, der mit seinem rhythmisch-pulsierenden Spiel und jeder Menge Groove die stabile Basis bildet.

Allen gemein ist die Liebe zu Django Reinhardt und Stéphane Grappelli, die 1934 das „Quintette du Hot Club de France“ gründeten und damit dem europäischen Jazz eine eigene Identität verliehen.
 
 

Matthias Stührwoldt

 

Texte frisch ab Hof

Freitag, 26.10.2018

Humburg-Haus
Barmstedt, Chemnitzstr. 10
 

Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: 10,-- VVK / 12,-- AK

 

Matthias Stührwoldt

.. ist Bauer und Schriftsteller zugleich. Er wurde 1968 geboren, lebt mit seiner Frau und seinen fünf Kindern im schleswig-holsteinischen Stolpe und bewirtschaftet dort einen 107 ha großen Biohof. In seinen Büchern präsentiert er fantasievolle Anekdoten und Kurzgeschichten über das Leben auf dem Land. "Ich glaube, ich wäre ein schlechterer Bauer, wenn ich nur Bauer wäre und ein schlechterer Autor, wenn ich nur Autor wäre". Stührwoldt beschreibt seinen Alltag mit einem Augenzwinkern. Neben Kühe melken und Gülle fahren, nimmt er sich auch immer Zeit zum Schreiben. Seine Bücher heißen "Verliebt Trecker fahren", "Schubkarrenrennen" oder aber "Nütz ja nix" (aller schienen im ABL Bauernblatt Verlag GmbH www.bauernstimme.de). Seit dem Herbst 2010 schreibt er auch in Plattdeutsch (die Bücher erscheinen im Quickborn-Verlag). Sein aktuelles Buch heißt: "Vun Vadder un mi".
 

Abi Wallenstein

 

Blues

Freitag, 11.01.2019

Humburg-Haus
Barmstedt, Chemnitzstr. 10
 

Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: 16,-- VVK / 18,-- AK

 

ABI WALLENSTEIN ist mittlerweile zu einer festen Größe in der europäischen Bluesszene geworden. Seit den frühen 60ern ist er als Solist, Bandleader und als Partner von so bekannten Musikern wie AXEL ZWINGENBERGER, VINCE WEBER oder INGA RUMPF on the road. Kaum einer der Blues-Interpreten der 60er bis zu den 90er Jahren in den deutschsprachigen Ländern spielt den Blues so authentisch wie der „Vater der Hamburger Bluesszene“.
„Seine Pickings, sein Verständnis für unaufdringliche Dramatik und seine tiefe Liebe zu dem, was er tut, machen Wallenstein zu einem, der nicht an seiner Musik verschleißt“. (Manuel Weber, Kieler Nachrichten, 12/2002)

ABI WALLENSTEIN sammelte erste musikalische Erfahrungen in Nordrhein-Westfalen. Sein musikalischer Urknall war zum einen der TWO NINETEEN BLUES im Musikunterricht zum anderen der Film über den englischen Elvis THE TOMMY STEEL STORY. Damit ist eine Rhythm and Bluessaite ins Swingen gekommen, die bis heute in ihm weiter vibriert. Damals musste sofort eine Gitarre her. Skiffle Music, traditional Jazzbands und dann die Hinwendung zum Rock, zu den frühen Stones, Yardbirds und Pretty Things.

Mitte der 60 er Jahre zog er nach Hamburg und spielte zunächst allein auf der 12-saitigen Gitarre im Danny’s Pan, Jazzhouse und im legendären Onkel Pö. Dann kamen Mundharmonika (TINY HAGEN) und Keyboards (PETER URBAN) hinzu, und bald begann er, in Rhythm & Blues Formationen u.a. mit GOTTFRIED BÖTTGER und VINCE WEBER zu spielen. Zu Beginn der 80er Jahre dann die ABI WALLENSTEIN BAND, eine Rock and Soul Formation. Daneben die BAD NEWS REUNION mit Westcoast Rock. Zugleich aber auch immer Soloauftritte mit Country Blues.

Über die Jahre hat ABI WALLENSTEIN einen unnachahmlichen Gitarrenstil entwickelt, der von rhythmischen Bassläufen und gleichzeitig gespielten Akkorden und Melodielinien gezeichnet wird. Sein scheinbar einfaches Spiel erweist sich bei näherem Zuhören als komplex und vielschichtig, mit einem swingenden Groove, der mühelos die übliche Rhythmusgruppe von Bass und Schlagzeug ersetzt.

Obwohl es zu den peinlichsten Klischees gehören kann, die Stimme eines weißen Sängers als „schwarz“ zu bezeichnen, singt Abi den Blues mit einer Selbstverständlichkeit und Unaffektiertheit, die total überzeugend ist, und die, zusammen mit seiner souveränen Bühnenpräsenz, innerhalb von kürzester Zeit jedes Publikumsherz erobert. Wenn er nicht auf Tournee ist, betrachtet Abi die Straße als sein „persönliches Testfeld und betreibt da sein Konditionstraining“, schreibt Uli Lemke in den Liner Notes zu Abi’s CD „Blues Avenue“. Als vermutlich einziger namhafter europäischer Bluesmusiker sucht er dort immer wieder den unmittelbaren Kontakt zum Publikum auf der „härtesten Bühne der Welt“.

Außer zahlreichen Auftritten in Rundfunk und Fernsehen, sowie etlichen Blues-Festivals, z.B. Ascona Jazz Festival, Gaildorf Blues Festival, Lahnstein SWF Blues Festival, Kemptener Jazzfrühling, Lehrter Bluesfestival, Unna Blues Festival, Breminale u.v.m. spielte er mit großem Erfolg auch im Vorprogramm von JOE COCKER, CHRISTIE MOORE, DANIEL LANOIS, FATS DOMINO; ROBBEN FORD; GEORGE THOROGOOD und JOHNNY WINTER.