Frank Schulz

 

Anmut und Feigheit
Lesung

Freitag, 26.04.2019

Humburg-Haus
Barmstedt, Chemnitzstr. 10
 

Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: 10,-- VVK / 12,-- AK

 

Frank Schulz, geboren am Valentinstag 1957 in einem kleinen Geestdorf bei Stade an der Unterelbe, lernte Außenhandelskaufmann in Hamburg und studierte ebendort diverse Geisteswissenschaften. Für seine Romane wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Hubert-Fichte-Preis (2004), dem Irmgard-Heilmann-Preis (2006), dem Kranichsteiner Literaturpreis (2012) und dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor (2015). Nach den Romanen der Hagener Trilogie («Kolks blonde Bräute», «Morbus fonticuli», «Das Ouzo-Orakel»), dem Erzählband «Mehr Liebe» und der Onno-Viets-Trilogie («Onno Viets und der Irre vom Kiez», «Onno Viets und das Schiff der baumelnden Seelen», «Onno Viets und der weiße Hirsch») erschien nun ein weiterer Erzählband: «Anmut und Feigheit. Ein Prosa-Album über Leidenschaft». Nach vierzig Jahren Hamburg lebt er vorübergehend in Osnabrück.

Anmut und Feigheit

Frank Schulz schaut in seinen Erzählungen «Anmut und Feigheit» ohne zu Zucken in menschliche Abgründe - manchmal melancholisch, manchmal tragisch, manchmal wahnsinnig lustig. Ein Juniorsenior liefert sich per SMS ein Verbal-Pingpong mit seiner jungen Freundin, das so gleichberechtigt fies ist, dass man ganz verzaubert ist: das muss dann doch wohl Liebe sein! Ein Mann und eine Frau schreiben sich Briefe, die der jeweils andere immer erst zwanzig Jahre später öffnen darf. Und überhaupt: Älterwerden ist durchaus keine friedliche Angelegenheit. Wenn die Augen und das Gedächtnis zum Beispiel gerade genug nachgelassen haben, dass man sich, wie die Unternehmerwitwe im Spreewaldresort, nicht mehr sicher ist, ob der Gatte beim Wandern in die Schlucht gestürzt ist - oder ob man selbst ihn ein bisschen geschubst hat. Frank Schulz kennt sich aus mit den Schwachheiten der Verliebtheit, den Feigheiten des Egos, mit den brutalen Auswüchsen von Einsamkeit, mit den herzzerreißenden Momenten der Wahrheit.
 
 
 

Kerim Pamuk

 

DER ISLAM, DAS ISLAM, WAS ISLAM?
Ein Lexikon für Durchblicker (Garantiert unverschleiert)

Freitag, 24.05.2019

Humburg-Haus
Barmstedt, Chemnitzstr. 10
 

Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: 14,-- VVK / 16,-- AK

 

Wollten Sie schon immer wissen, warum es Männer schwul macht, wenn Frauen Autofahren? Warum der Moslem im Fastenmonat Ramadan fünf bis zehn Kilo zunimmt? Warten auf den Märtyrer im Paradies wirklich 72 Jungfrauen oder nur eine 72jährige Jungfrau? Hat Muhammad, der Prophet des Islam, wirklich all das gesagt, getan und gedacht, was ihm sämtliche Mullahs von Grönland bis Australien in den Mund legen? Ist Dschihad die islamische Form der Butterfahrt und sind Schiiten Globuli? Wieso darf der Moslem in einem Ausnahmezustand ein ganzes Schweineschnitzel verdrücken, ohne vom Blitz getroffen zu werden?

DER ISLAM, DAS ISLAM, WAS ISLAM? beantwortet ihnen unterhaltsam und hochseriös sämtliche Fragen zu Islam, islamischer Welt und Muslimen, was ja für viele irgendwie das Gleiche ist. Selbstverständlich auch Fragen, die Sie sich nie gestellt haben. Von A wie Allah über B wie Burka und Bikini, SCH wie Scharia bis zu Z wie Zuckerfest. Die Auswahl der Themen entspricht selbstverständlich der Auslegung jedes wahrhaft Gläubigen: Sie ist selektiv, subjektiv und sakrosankt!

»Liebevoll böse und satirisch ernst führt es den Leser in das Denken des Islam und die muslimische Welt. Zeitweise liest sich das Buch wie ein Geschichtswerk, manchmal wie ein politisches Manifest.« Hamburger Abendblatt
»Aufklärung mit einem Augenzwinkern« Die WELT
»Ein ungewöhnlich heiteres Nachschlagewerk, das den Dialog fördert. Absolut passend für unsere Zeit.« NDR Hamburg Journal
 
 
 

David Harrington

Der Barpianist - Klavier-Comedy mit Gesang
SWING • POP • BOOGIE • EVERGREENS

Humburg-Haus
Barmstedt, Chemnitzstr. 10

Freitag, 23.08.2019
Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: 16,-- EUR Vorverkauf / 18,-- EUR Abendkasse
 

 

Die Klavier-Comedy DER BARPIANIST erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der sein Studium gerade erfolgreich beendet hat. Nun sitzt er neben dem Telefon und wartet darauf, dass ein Musikmanager vorbeikommt und ihn berühmt macht. Erstaunlicherweise ruft niemand an. Auch fragt er sich verwundert, warum kein Produzent vor der Tür steht, um ihn reich zu machen. Dabei hatte er sich alles so hübsch vorgestellt.

Die Realität holt ihn ohne Zeitverzug ein: Der hoffnungsvolle junge Pianist muss Geld verdienen. Zunächst „überbrückt“ er die Flaute im Altersheim an der Ecke. Dort begeistert sein Klavierspiel nachmittags zu gedecktem Apfelkuchen mit Sahne. Nahtlos schließt sich dezente Unterhaltungsmusik in Hotelbars, Einkaufszentren und auf privaten Feiern an. In den Bars von Kreuzfahrtschiffen verbreitet er bedingungslosen Frohsinn und darf schließlich die Vertretung des Aushilfspianisten an einem kleinen Theater übernehmen.

David Harrington präsentiert den steinigen Weg eines Barpianisten witzig-mitreißend, poetisch und voller Emotionen. Der junge Pianist erlebt eine Fülle absurder Situationen und enttarnt die vermeintliche Glitzer-Welt von Musikern als harten Überlebenskampf. Anfangs unerfahren, reift er an den Wechselbädern des Alltags und lernt die Realität verstehen.

Wie ein roter Faden zieht sich die zentrale Frage durch das Stück: Schafft der junge Künstler allen Widrigkeiten zum Trotz noch den Sprung auf die Konzert-Bühne?

David Harrington verkörpert die Rolle des aufstrebenden Pianisten mit hintersinniger Hingabe - singt und spielt sich in die Herzen der Zuschauer. Und manch einer fragt sich, wie viel persönliche Erfahrung in dieser Theater-Show wohl stecken mag?
 

David Harrington (*1973) hat eine deutsche Mutter und einen irischen Vater. Ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von fünf Jahren. Er setzte diese Ausbildung bis zu seinem 24. Lebensjahr fort, die letzten zehn Jahre bei seinem Lehrer Frank Guzinski. Er gewann den TELDEC-Klavierwettbewerb und war Preisträger bei „Steinway & Sons“ und „Jugend Musiziert“. Als Achtjähriger spielte er vierhändig mit Richard Clayderman auf dessen Europa-Tour. Nach dem Abitur studierte David Harrington in Berlin und Hamburg. Er erwarb den Abschluss Magister Artium (M.A.) im Bereich Musiktheater an der Freien Universität Berlin. Es folgten Engagements in rund 15 Musicalproduktionen, darunter DAS PHANTOM DER OPER und DIRTY DANCING. Von 1999-2009 war David Harrington auch Musikalischer Abendleiter am Schmidt’s Tivoli Theater auf der Hamburger Reeperbahn.


2009 Gründung des Duos DAVID & GÖTZ – DIE SHOWPIANISTEN. Das Duo gibt weltweit Konzerte an zwei Flügeln und ist regelmäßig Highlight bei Galas und Events. 2016 Uraufführung der ersten Solo-Show DER BARPIANIST von und mit David Harrington.

 

 

Nagelritz

der singende und musizierende Seemann

 

Humburg-Haus
Barmstedt, Chemnitzstr. 10

Freitag, 25.10.2019
Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: 15,-- EUR Vorverkauf / 17,-- EUR Abendkasse
 

 

Musik, Komik und Gefühle rund um die Seefahrt
 
Mit frivoler Doppeldeutigkeit, frechem Augenzwinkern und maltesererprobter Seemannskehle bewegt sich Dirk Langer, alias Nagelritz zwischen Comedy, Kabarett und Chanson. Dass hier kein Mann kommt, der "La Paloma" spielt, liegt auf der Hand. Nagelritz steht für modernes Seemannsgarn, skurrile Geschichten und sehnsüchtige Seemannsmusik - weitab der bekannten Shantys.

(www.nagelritz.de)